Wüstenwandern
Mongolei
Mongolei Wüstenreise: Mit der Kamelkarawane durch atemberaubende Landschaft
Eine Wüstenreise in der Mongolei ist eine Reise in eine der ursprünglichsten Landschaften Asiens. Endlose Horizonte, wechselnde Naturformen und eine außergewöhnliche Stille prägen dieses weite Land zwischen Sibirien und der Wüste Gobi. Die Mongolei vereint Hochlandsteppe, Gebirge, Salzseen und Wüstenregionen auf einzigartige Weise. Traditionelle Nomadenkultur, jahrhundertealte Karawanenwege und ein Leben im Rhythmus der Natur machen das Land zu einem besonderen Ziel für alle, die echtes Unterwegssein suchen. Abseits der bekannten Routen eröffnen sich Regionen, in denen sich Landschaft und Mensch bis heute kaum verändert haben – ideale Voraussetzungen für intensive Mongolei Wüstenreisen zu Fuß.
Im Westen des Landes, in der Provinz Zavkhan, zeigt sich eine kaum bekannte Seite der mongolischen Wüste. Hier liegen hochgelegene Seen wie der Ulaagchin Khar Nuur, eingebettet in eine Landschaft aus Steppe, Sand und sanften Dünen. Diese Wüstenregion gehört offiziell nicht zur Gobi und ist dennoch eindrucksvoller und ursprünglicher als viele bekannte Wüstengebiete des Landes. Weite Dünenfelder, stille Uferzonen und klare Hochlandluft prägen das Bild. Auf einer Mongolei Wüstentrekking-Reise durch diese Region erlebt man die Vielfalt der mongolischen Wüste in all ihren Facetten: das langsame Gehen, das Unterwegssein mit Kamelen, Begegnungen mit Nomaden und das tiefe Gefühl von Raum und Zeit. Eine Karawanenreise in der Mongolei wird hier zu einer stillen Entdeckungsreise – fernab vom Massentourismus, nah an der Landschaft und ihrer ursprünglichen Kraft.
NEU ab Sept. 2026!!!
MONGOLEI | 15 TAGE
Mongolei Wüstentrekking zu Dünen, Seen und Bergen
Diese Wüstenreise führt dich in den stillen Westen der Mongolei, zu Dünen, Hochlandseen und weiter Steppe. Zu Fuß und mit Kamelen wanderst du durch eine kaum bekannte Wüstenregion rund um den Ulaagchiin Khar Nuur. Tage voller Weite, Stille und echter Begegnungen – fernab aller Routen, nah an Landschaft und Rhythmus des Unterwegsseins.
Das Wandergebiet: Ulaagchiin Khar See – die Perle des Khangai
Mitten in der stillen Halbwüstenlandschaft der westmongolischen Provinz Zavkhan liegt der Ulaagchiin Khar Nuur – ein Süßwassersee von außergewöhnlicher Schönheit. Eingebettet in die Weite der Greater Lake Depression, wirkt er wie ein unerwartetes Geschenk aus Wasser, Licht und Farbe.
Der See erstreckt sich über rund 1.980 Quadratkilometer, ist bis zu 48 Meter tief, etwa 30 Kilometer lang und 5 bis 10 Kilometer breit. Sein Charakter verändert sich je nach Ufer: Im Norden steigen helle Sanddünen bis zu sechs Meter hoch aus der Steppe auf, während im Westen felsige Hügel und kleine Inseln das Bild prägen. Diese Inseln sind ein Magnet für Zug- und Wasservögel und verleihen dem See eine besondere Lebendigkeit.
Die umliegenden Berge gehören zu den stillsten Rückzugsräumen der Mongolei. Hier leben seltene Wildtiere wie Schneeleopard, Steinbock, Wildschaf, Gobi-Bär, Wildes Baktrisches Kamel, Springmaus und Antilopen.
Die Menschen der Region nennen den Ulaagchiin Khar See ehrfürchtig „die Perle des Khangai“. Vor allem im Morgen- und Abendlicht schimmert sein Wasser in intensiven Türkistönen und spiegelt Himmel und Wolken in vollkommener Ruhe.
Entstanden vor etwa 5.000 Jahren, zählt der See zu den ältesten seiner Art. Er ist ein Ort für stille Momente: für das geduldige Beobachten von Vögeln – darunter dreizehn endemische Arten -, für das Lauschen des Windes und für das Gefühl, Teil einer Landschaft zu sein, die sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat.